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Die Bundesliga meldet hohe Zuschauerzahlen, das Spiel von 44 Fußballer-Beinen hat in allen Klassen nicht von seiner Attraktivität verloren. Wohin würden aber diese 44 Beine laufen, gäbe es auf dem Platz nicht den Schiedsrichter? Es ist zwar das Los seine Amtes, dass er von vielen als notwendiges Übel betrachtet wird. In Wahrheit ist er aber ein wertvoller, ja unverzichtbarer Teil des großen Spiels. Er führt nicht Regie im Sinne eines Filmregisseurs, aber er ist der Regisseur im Sinne der Regeln. Der Ausruf "Schiedsrichter ans Telefon" ist wohl fast so alt wie der Fußball. Doch diejenigen, die ihn leichtfertig rausbrüllen, sollten sich eher am Motto einer DFB-Aktion orientieren: "Nicht meckern, sondern pfeifen".

8.228 legten laut der letzten DFB-Statistik im vorangegangenen Jahr erfolgreich die Prüfung ab. Woche für Woche sind nunmehr 72.292 Unparteiische im Einsatz.

Vorbild für die zumeist in Amateurklassen pfeifenden Schiedsrichter sind die achtundzwanzig deutschen Unparteiischen (davon acht Frauen), die auf der Liste des Fußball-Weltverbandes (FIFA) als Schiedsrichter(-in) oder Assistent(-in) stehen und bei internationalen Spielen eingesetzt werden. Nur Mexico und Brasilien kommen zu einer gleich hohen Anzahl. Ein Beweis für die Qualität der DFB-Referees.

Wie werde ich Schiedsrichter?

Voraussetzungen: 14 Jahre, Mitglied in einem Verein, Interesse am Fußball, Einsatzbereitschaft für jährlich mindestens 15 Spielleitungen und Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen an mindestens vier Abenden pro Jahr.

Ausbildung: 16 -18 Unterrichtseinheiten im Zeitraum von 6 bis 8 Ausbildungstagen innerhalb von ca. 4 bis 6 Wochen, inklusive schriftlicher und körperlicher Prüfung. Während des Kurses werden von einem erfahrenen Lehrwart alle 17 Fussballregeln intensiv vermittelt.

Schriftliche Prüfung: Beantwortung von Regelfragen

Körperliche Leistungsprüfung: mind. 1.600 Meter innerhalb von 12 Minuten

Einsätze: Nach erfolgreich absolvierter Prüfung wird jeder Neuling zunächst im Jugendbereich (D- u. C-Jugend) eingesetzt. Dann je nach Alter und Leistung über die B.- u. A.-Jugend auch im Aktiven-Bereich. Hierbei erfolgt bei den ersten drei Spielen eine Betreuung durch einen erfahrene Kollegen ("Paten").

Finanzen: Die Sportkleidung wird in der Regel vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden derzeit mit 0,30 € je gefahrenen Kilometer vom Heimverein ersetzt. Daneben gibt es abhängig von der Spielklasse eine Aufwandsentschädigung.

Vorteile durch die Schiedsrichtertätigkeit:

Erlangung oder Verbesserung folgender Eigenschaften:

Teamfähigkeit: Ein Schiedsrichter muss im Team arbeiten können, muss sich mit seinen Assistenten verstehen

Stressbeständigkeit: Die Schiedsrichter müssen auch in schwierigen Situationen einen "kühlen" Kopf bewahren, um richtig zu entscheiden. Sie fungieren oft auch als Schlichter zwischen den Mannschaften

Präzision: Die Schiedsrichter müssen unter teilweise erschwerten Bedingungen schnell und präzise Entscheidungen treffen

Bescheidenheit: Der Schiedsrichter besetzt eine zentrale Position im Spiel. Doch er sollte das Spiel leiten, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.

Selbstbewusstsein: Schiedsrichter müssen Entscheidungen treffen und zu diesen Entscheidungen stehen

Zudem berechtigt der Schiedsrichter-Ausweis zum freien Eintritt für alle Spiele des Deutschen-Fußball-Bundes, dies gilt mit Einschränkungen (siehe die Durchführungsbestimmungen, § 25, Nr. 5) auch für die Bundesliga sowie die zweite Bundesliga.

 

Alle Termine werden an der Johannes-Gutenberg-Schule, Rostocker Straße 25, 70376 Stuttgart (Hallschlag) stattfinden.

Die maximale Teilnehmerzahl für diesen Kurs wurde erreicht. Eine Aufnahme von weiteren Teilnehmern ist somit nicht mehr möglich.


Für weitere Fragen oder Anmeldungen (E-Mail: info@hnk-slaven.de) gerne zur Verfügung.